Samstag, 27. September 2014

Neffe George musste unters Messer

Whippet Diego hat seinen Neffen George gestern quasi ans Messer geliefert, indem er ihn zu einer OP bei unseren Tierärztinnen geschickt hat.
Vor ca. drei Wochen ist uns an Georges Lefze (sozusagen im Mundwinkel) ein "Knubbel" aufgefallen. Laut Tierärztin ein sogenanntes Histiozytom (gutartiges Knopf-Gweschwür), das bevorzugt Junghunde befällt und oft ohne Behandlung auch wieder verschwindet. Nachdem das Ding aber zusehends gewachsen ist und anfing zu bluten, haben wir uns doch für die operative Entfernung entschieden. George hat die Vollnarkose und die OP gut überstanden und läuft nun tapfer mit einem flotten Plastikkragen herum.
Das Schlimmste für George war ganz offensichtlich, fast den ganzen Tag nichts fressen zu dürfen (während Onkel Diego sich den Bauch vollschlagen durfte). Deshalb wohl hat George bei dem letzten Spaziergang im Grunewald kurz vor der OP auch noch eine Maus (seine erste!) gefangen und wollte sie nicht wieder hergeben. Zum Glück ist es uns mit einiger Mühe dann doch noch gelungen, ihm die Beute wieder abzunehmen, denn er sollte ja nüchtern bleiben.




















Die Beachboys auf Reisen

In den Zeiten von Facebook gerät der gute alte Blog bisweilen ein wenig ins Hintertreffen. Höchste Zeit über die letzte Reise des Whippets Diego und seinnes Neffen George zu berichten. In der zweiten Septemberwoche waren die beiden in Kalifornien. Da sie ungerne fliegen und das Gute oft so nahe liegt, haben sie das Kalifornien an der Ostsee dem in Übersee vorgezogen. Dies hatte den Vorteil, dass sie sich dorthin mit dem Auto chauffieren lassen konnten und dass sie zu Fuß am Strand entlang in das benachbarte Brasilien wechseln konnten. Hier ein paar Impressionen von den schönen Tagen am Strand:





























































Samstag, 30. August 2014

Abenteuer im Erpetal

Gleich vor den Toren der Stadt haben Whippet Diego und sein Neffe George heute ein ganz besonders idyllisches Fleckchen Erde gefunden: das Erpetal.


Wobei "gleich vor den Toren" allerdings viel näher klingt als es ist, denn das Erpetal liegt in Waldesruh-Hoppegarten am östlichen Stadtrand, noch jenseits von Treptow-Köpenick. Gut 30 km quer durch die unterschiedlichen Berliner Stadtteile kommen einer kleinen Weltreise nahe. Aber die Reise hat sich gelohnt. Ein erstaunlich wilder, rund 11 Kilometer langer Wanderweg führt immer längs der Erpe, die sich amtlich Neuenhagener Mühlenfließ nennt und eines der wenigen erhaltenen Fließtäler am Rand von Berlin ist.

Die Jungs haben die weiten Ausblicke genossen



Unterwegs haben Diego und George mit vollem Einatz gerauft und Diego hat (glücklicherweise erfolglos) versucht, seinen Neffen aufzufressen.


Nach dieser vergeblichen Anstrengung hat sich Diego bei einem erfrischenden Bad im Fließ abgekühlt.


Wenig später hat auch George ein - allerdings unfreiwilliges - Bad genommen. Beim Flitzen über die Wiese ist der forsche Neffe plötzlich von der Bildfläche verschwunden. Vermutlich hat der arglistige Onkel ihn mit einem gezielten Rempler ins Wasser expediert.
Die besorgten Herrchen haben das nicht gleich realisiert und den Kleinen erst noch zunehmend ratlos im hohen Gras gesucht. Tatsächlich haben sie den armen Kerl dann in einer ziemlich verzweifelten Lage senkrecht mit den Vorderpfoten an der steilen Böschung und mit dem Hinterteil im Wasser hängend vorgefunden. Da die Seenotrettungsübung den vollen Einsatz aller vier Menschenhände erforderte, konnte das Geschehen nicht im Bild festgehalten werden. Fotos von der Notlage des armen Wichts hätten sich aber aus ethisch-moralischen Gründen ohnehin von selbst verboten.

Der Schreck ist überstanden

Nach einem weiteren Stück des Weges haben Menschen und Hunde sich in einem übermannshohen Dickicht des sehr dekorativen, aus ökologischer Sicht in unseren Breiten aber mit einem eher zweifelhaften Ruf behafteten Drüsigen Springkrauts wiedergefunden.





Aber auch dieses Abenteuer haben die Hunde mit ihren Menschen bewältigt und sich dann zufrieden und erschöpft auf den Heimweg gemacht.